Andreas Domaske, Präsident des gastgebenden Landesschachverbandes Sachsen-Anhalt e.V., begrüßte pünktlich 14 Uhr die 32 Teilnehmer der 43. Deutschen Meisterschaft im Schnellschach, den Hauptschiedsrichter Bundesturnierdirektor Ralph Alt und den Ehrengast Staatssekretärin Dr. Zieschang, welche anschließend ein Grußwort an die Teilnehmer richtete. Nach einer kurzen Erläuterung der relevanten Turnierregeln durch den Bundesturnierdirektor, eröffnete Frau Dr. Zieschang mit dem ersten Zug am Spitzenbrett die Meisterschaft. Dort saßen sich mich dem aus Wolfen (Sachsen-Anhalt) stammenden GM Alexander Naumann und der Trainerin des Jahres 2016, WGM Tatjana Melamed zwei Titelträger gegenüber. In dieser ersten Runde gab es nicht weniger als sechs Überraschungen, u. a. verloren der Herausgeber der Zeitschrift Schach, GM Raj Tischbierek, und der Titelträger des Jahres 2010, GM René Stern, gegen die beiden Magdeburger Lokalmatadoren WIM Maria Schöne und Jan Wöllermann. Keine Überraschung gab es dagegen im Geschwisterduell zwischen FM Johannes und WFM Annelen Carow.

Auch in der zweiten Runde fiel den Favoriten das Gewinnen schwer. Diesmal gab es gar acht Paarungen, bei denen nicht der Setzlistenhöhere gewann. In dieser Runde „erwischte“ es den letztjährigen Vizemeister, IM Hagen Poetsch, der sich IM Sven Telljohann beugen musste. Während sich GM Raj Tischbierek am Abteilungsleiter von Aufbau Elbe Magdeburg, Jens Windelband für die Erstrundenniederlage gegen dessen Vereinskameradin revanchieren konnte, versuchte GM Rene Stern knapp eine Stunde den Widerstand von David Kardoeus zu brechen, was ihm allerdings nicht gelang. Nach der zweiten Runde weisen nur noch fünf Spieler eine reine Weste auf.

Die Tabelle kann unter Ergebnisse eingesehen werden. Ein Klick auf einen Spieler bietet einen Blick auf dessen bisherige Ergebnisse.

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