Vom 7.11 bis 18.11 fand in Warschau die Mannschaftseuropameisterschaft statt. Beim Frauenturnier spielten 32 Mannschaften. Wir starteten ins Turnier unter Nummer 5 der Setzliste in der folgenden Aufstellung: Elisabeth Pähtz, Ketino Gerschinska, Zoya Schleining. Tatjana Melamed, Marta Michna mit Philipp Schloßer als Theorietrainer und Raj Tischbierek als Kapitän.

Das Ziel war, einen Platz nicht schlechter als auf der Setzliste zu erreichen.

Der Start war eine Katastrophe, wie es öfter ist. Gegen eine wesentlich schwächere Mannschaft aus Griechenland haben wir verloren. Abgesehen davon das keine Spielerin gewinnen konnte, habe ich am Ende noch Turm eingestellt und somit das Match gegen uns entschieden.

In den Runden zwei, drei und vier haben wir gewonnen und das Leben ist wieder schön geworden. In der Runde 5 spielten wir gegen Russland. Die Russinnen sind stark, gut vorbereitet und alle sind Profis. Außerdem haben sie mehr Trainer als Spieler. Das Glück hat uns aber nicht verlassen und wir waren sehr froh über 2:2. Danach kamen aber wieder schwarze Tage.

In Runde 6. verloren wir gegen Polen III und in Runde 7 gegen Bulgarien. So ist eben der Sport. Jemand verliert, jemand gewinnt. Trotzdem war es nicht einfach nach einem 2:2 gegen Russland unsere weiteren Ergebnisse zu erklären.

Zum Abschluss ist es uns gelungen, aus dem Koma-Zustand zu erwachen und zwei starke Mannschaften aus Serbien und Rumänien zu besiegen. Das war ein ordentliches Abschneiden meiner Meinung nach auf einem geteilten 6.-7. Einzukommen.

Tatjana Melamed

Anmeldung

Elke Rehder Schachnovelle Plakat RZ k