Teilnehmer Sachsen-Anhalts bei der ODEM u8  2017Unsere Jüngsten schlagen sich ganz gut
In Sebnitz finden derzeit bereits zum 17. Mal die Offenen Deutschen Einzelmeisterschaften der Altersklasse u8 statt. 63 Kinder sind insgesamt dabei, darunter auch 5 Kinder aus vier Vereinen aus unserem Bundesland (etwas mehr als 2016). Leider fehlen die beiden aktuellen Landesmeister.
Zur Halbzeit ist Carlo Patzschke vom USV Halle unser Bester, der mit guten Partien, zum Beispiel gegen das beste polnische Mädchen für Achtungserfolge sorgte. Leider gab es auch schon mehrere Landesduelle, sogar die Vereinspartie der beiden Schachzwerge Jonathan Schlange, der heute Geburtstag hatte), und Sahra Heutling (1:0). Drei Runden sind noch zu spielen. Drücken wir weiter die Daumen!

 

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Kaderspieler Bennet Biastoch (SG Aufbau Elbe Magdeburg) gewinnt sensationell das 25. Magdeburger Open und kann sich über 1000 Euro Siegprämie freuen!!

Den sachsen-anhaltinischen Triumph perfekt machte Nicolas Niegsch (SG 1871 Löberitz) mit dem Silberrang.
Vor der letzten Runde lagen 7 Starter bei 5 Punkten. Nur Bennet und Nicolas siegten und sicherten sich die Beute. Wir gratulieren zu dieser außergewöhnlichen Leistung! Wie hoch dieser Sieg einzuschätzen ist, zeigt ein Blick auf die Abschlusstabelle. Illustre Namen wie IM Roven Vogel, IM Cliff Wichmann, IM Leonid Sobolevsky und FM Rainer Rösemann wurden auf die Plätze verwiesen.

Bennet und Nicolas fahren im Anschluss gemeinsam ins Kadertrainingslager nach Osterburg. Die Feierlichkeiten sind hiermit eröffnet.

Jugend-Ländermeisterschaft 2017Das alljährliche Treffen der besten Jugendspieler/innen der Landesverbände ist beendet. Hannover als Austragungsort ist Geschichte, nächstes Jahr geht es gen Würzburg. Glückwunsch an Berlin, Sachsen und Baden 1 die in dieser Reihenfolge dieses Jahr auf dem Podium stehen!

Unser Team landet im Gesamtklassement auf dem 10. Platz und konnte damit den Setzlistenplatz bestätigen. Eine Riesenleistung, wenn man bedenkt, dass das komplette Turnier zu siebt!! bestritten wurde!!! 2 Siege, 2 Niederlagen und 3 Unentschieden sprechen für die Stärke von Team Sachsen-Anhalt. Nicht auszudenken, wenn man vollzählig angetreten wäre. Hervorzuheben sind natürlich die beiden Siege, aber auch die 3 Remisen gegen Thüringen, Schleswig-Holstein und Bayern, welche allesamt in voller Mannschaftsstärke antraten und in der Setzliste vor Sachsen-Anhalt platziert waren, sind mehr als beachtlich.

Triumphator war Jonas, der mit 6/7 am zweiten Brett ein Zauberturnier spielte. Kompliment aber auch an alle anderen, die ihren Teil zum Gelingen des Projektes beigetragen haben. Ein großes Dankeschön geht an die Trainer Tatjana und Fridolin für ihre gute Arbeit!

Kulinarisch laut Mundzeugen manchmal doch etwas grenzwertig, ist man sehr schon gespannt, was die bayerische Küche nächstes Jahr für Überraschungen bereithält. Hannover jedenfalls wird als langjähriger Gastgeber vielen in guter Erinnerung bleiben.

Heute also das geographisch und tabellarische Nachbarschaftsduell. Und es war nichts für schwache Nerven. Schnell lagen wir 0-3 hinten. Florian ließ mit einer starken Weißvorstellung gegen Meike Ratay wieder Hoffnung keimen. Banger Blick auf die Bretter. Geht da noch was? Und wie. Fiona und Jonas an 1 und 2 mit überlegenem Spiel. Tatsächlich Ausgleich! Kompliment, aber es war noch nicht das Ende. Yara und Bennet, wie schon gestern Nachmittag, als letztes an den Brettern. Wieder 5 Stunden. Yara remisierte nach hartem Kampf und auch Bennet hielt in schwieriger Stellung den Laden zusammen. 4:4! Klasse Leistung und gefühlter Sieg. Jetzt erst mal durchschnaufen und Seele baumeln lassen.

Am morgigen Tag der Deutschen Einheit gibt es eine Doppelrunde. Früh wartet Hamburg. Dann wieder an den Livebrettern.

Hiobsbotschaft am Morgen – Lea krank. Auf diesem Wege, gute Besserung! Also wieder nur zu siebt, und das gegen die Bayern. Aber das Team, allen voran die Herrenriege, kämpfte vorbildlich und sicherte den Mannschaftspunkt.

In der Nachmittagrunde wartete dann die Auswahl Brandenburgs. Und trotz des fehlenden Brettes konnte der Gegner mit 4,5:3,5 besiegt und die ersten doppelten Mannschaftspunkte gesichert werden. Zu siebt wird es auch in die Runden 4-7 gehen, da anscheinend kein Spieler/in nachnominiert werden darf. Sicherlich ein Nachteil, aber nach den heute gezeigten Leistungen muss einem da nicht bange werden.

Morgen geht es in der Frührunde gegen das vollzählige Thüringen. Auch chess 24 ueberträgt live. Daumendrücken für unsere 7 Unerschrockenen!

Anmeldung

Elke Rehder Schachnovelle Plakat RZ k