Vorstand LSJ 2017 kDer neue Vorstand der LandesschachjugendAls die bestbesuchte Jugendversammlung seiner Amtszeit bezeichnete LSJ-Vorstandsvorsitzender Florian Heyder das große Treffen in Gräfenhainichen. Alle zwei Jahre kommen die Jugendfunktionäre des Landes zusammen, um Erfahrungen auszutauschen , den Vorstand zu wählen und wichtige Entscheidungen zu treffen.  Diesmal gab es viele Anträge, v.a. zur Durchführung der Landeseinzelmeisterschaften, deren Inhalte bereits weit im Vorfeld heftig diskutiert wurden. Um eventuelle endlose Dispute nicht den Zeitplan sprengen zu lassen, war Norbert Hartge vom Präsidium des LSV als Versammlungsleiter berufen worden, dessen freundliche Konsequenz sich erneut bewährte. Jugendversammlung2017 kVersammlungsatmosphäreDoch auch er kam gelegentlich kurz ins Straucheln, als es darum ging, die Fülle der sich widersprechenden oder teilüberlappenden, sich ergänzenden oder ersetzenden Anträge zum gleichen Thema LEM auf eine abstimmungsfähige Formel zu sortieren. Mühe mit Disziplin und fairem Umgang hatte er allerdings überhaupt nicht. Im Dickicht der Interessen und Vorschläge ergaben sich keine Fraktionen oder Grabenkämpfe, stattdessen wurden in entspannter Atmosphäre sachlich argumentiert, bis zur unvermeidlichen Abstimmung.  So kam es auch einmal vor, dass nach langer, bunter Diskussion ein Beschluss völlig überraschend  "einstimmig" gefasst wurde, was in der Runde für Verblüffung und Heiterkeit sorgte. Als grobes Fazit könnte man sagen, dass unsere  LEM noch mehr Kindern als bisher die Chance zur Bewährung eröffnen soll.  Sein neues Konzept ("Masters") wurde dabei dem Einzelspielleiter für die älteren Schachcracks bewilligt. Der Vorschlag klang exotisch, nicht einfach verständlich - aber interessant genug um die zahlenmäßig dahindarbenden höheren Altersklassen vielleicht etwas aufpeppen zu können. 
Umfangreiche redaktionelle Feinheiten in Geschäftsordnung, Jugendordnung, Turnierordnung und im Schulschach wurden in großer Übereinstimmung durchgewunken. Die Wahlen des Vorstandes waren dann kaum spannend - immer nur ein Kandidat pro Posten, manchmal sogar weniger - aber das Ergebnis war die erhoffte Verjüngung des Jugendvorstandes. Dafür sorgten ein zweiter Jugendsprecher (Felix Schulte aus Halle) und ein neuer Mannschaftsspielleiter (Martin Wechselberger aus Hettstedt).
Viele Themenbereiche konnten diesmal gar nicht oder kaum behandelt werden, doch die Zeit verging schnell und mit den vielen wohlabgewogenen Entscheidungen war diese Jugendversammlung zweifelsfrei eine der produktivsten und zukunftsweisenden seit langem.
Sehr positiv aufgenommen wurde die Tatsache, dass sich gleich drei Mitglieder des Präsidiums  auf der Jugendversammlung einfanden und mit sachkundigen Beiträgen die Diskussion belebten. Neben Versammlungsleiter Norbert Hartge waren das Präsident Andreas Domaske und Spielleiter Roland Katz. 
Der Landesschachverband hat immer nur genau diese eine Zukunft gehabt: Sie sitzt heute noch in den vielen Kinder-Turnieren der Landesschachjugend  - und popelt selbstvergessen in der Nase. Morgen aber . . . 

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