Bildimpressionen der LJEM 2017     7.2.17   8.2.17   9.2.17   10.2.17   11.2.17

Herzlichen Dank dafür an unseren Bilderlieferanten (Schachfreund Jens Adelmeyer).

Mit dem 2017er Jahrgang ist wieder eine turbulente Meisterschaft zu Ende gegangen, bei der wieder auf viele Dinge Verlass war, nämlich zunächst das knackige Winterwetter im Harz, später die knisternde Spannung im Turnier und auch die Einsatzbereitschaft aller Schiedsrichter, die nicht nur alle Befindlichkeiten der Spieler harmonisch und ohne Streitfälle regelten, sondern auch ganz schnell die berichte zu den Runden und den Partienservice erstellten. Das Kiez selber bot nach einem Jahr Pause die gewohnt guten Spielbedingungen im Konferenzhaus und darüber gute Möglichkeiten der Freizeitgestaltung, natürlich in Verbindung mit einem super Freizeitteam. Allerdings bot es nicht mehr den gewohnten rundum- Service, nicht, weil die bekannten Mitarbeiter plötzlich schlecht gearbeitet hätten, sondern weil die ausgedünnte Personaldecke mehr nicht zu lies. In Verbindung mit den gestiegenen Preisen und den Problemen mit der eigentlichen Objektleitung, die die Organisation verkomplizierte und Schwierigkeiten bei der Zimmerverteilung verursachte, steht ein weiterer Wechsel des Austragungsortes zur Debatte. Davor sind aber die Beschlüsse der Jugendversammlung abzuwarten, die leider auf Grund interner Schwierigkeiten im Vorstand keine gut vorbereiteten Anträge aufweisen, sondern eine Vielzahl sich überlappender Anträge, aus denen ein runderneuertes gutes Turnier werden kann, aber auch nicht abgestimmtes unausgewogenes Stückwerk.

Zu den Turnieren selbst:

die u8 war diesmal recht klein, aber trotzdem fein besetzt und hatte mit Magnus Kuhlmann einen Sieger, der nun schon aus Namensgründen gar nichts anderes werden dürfte. Auch die Landesmeisterin Anna Dornheim konnte gut im Jungenfeld mithalten. In der u10m gab es an der Favoritenrolle von Luke Fathke, der vor Jahresfrist noch im Open kämpfte, schnell keinen Zweifel mehr. Das war eine AK weiter oben bei Pascal Neuber, der als u10 Meister von der DWZ doch deutlichen Rückstand auf den älteren Jahrgang aufwies, schon eine andere Ausgangslage. Trotzdem gelang ihm das Kunststück, den Titel vor den Favoriten Till und Ole zu wiederholen!

Die u10w sah mit Nelly Adelmeyer und Anastasia Voigt zwei Spielerinnen so sehr auf Augenhöhe, dass nicht einmal der Blitzkampf, sondern einmal mehr der Würfel die Entscheidung bringen musste. Gemurre über diese Regel allenthalben, jedoch ist dann kein Antrag zur Änderung in Sicht. Der Einzelspielleiter, der in diesem Fall bei der Einführung dieser Regel überstimmt wurde, wird selbst nicht bereits nach einem Jahr einen neuen Antrag in derselben Sache nach der Abstimmungsniederlage einbringen.

Ein weiterer Fall für den Würfel hätte auch die u12w werden können, denn da hatten Kristin Dietz und Elina Heutling bis zum Aufeinandertreffen in der letzten Runde eine weiße Weste. Jedoch konnte Kristin sich nach langem Kampf durchsetzen und wurde verlustpunktfreie Landesmeisterin.

Während Cecilia Cejda schnell keinen Zweifel aufkommen ließ, die u16w wie das gemeinsame Open mit der u14w zu gewinnen, wurde es um den Titel in der u14w ein Zweitwertungsfinish zu Gunsten von Vanessa Hoffmann gegenüber Celina Delgado, beide hatten sich zuvor Remis getrennt. Die u18w blieb leider unbesetzt.

Souverän auch der Start- Ziel Sieg von Benjamin Wagner in der u14m, den Marvin Henning und Florian Dietz aus einem gutklassigen Feld zur Deutschen Meisterschaft begleiten. Die Fahrkarte dorthin buchte auch Favorit Robert Stein in der u16m bei nur einem abgegebenen Remis gegen den Dritten Bennet Biastoch, der ihn nach Startschwierigkeiten ziehen lassen musste wie auch den 6 Punkte starken Lennard Hoffmann auf 2.

Am längsten tobte der Kampf in der u18m, wo das Schlussrundenremis zwischen Sebastian Pallas und Felix Schulte ein Punktepatt zwischen diesen und Gedeon Hartge erzeugte. So ergab der Sieg gegen 4,6 und 8 ein knappes Wertungsplus für Sebastian gegenüber Gedeon mit Siegen gegen 4, 7 und 8 bzw. Felix gegen 5, 7 und 8.

Für das u25 Open wurde zwar auf Grund der Bettensituation im Kiez keine Werbung gemacht, jedoch offenbart die Teilnehmersituation deutlichen Reformbedarf. Bei am Ende 7 Teilnehmern setzte sich die Erfahrung durch und Kiran Erl siegte vor Fabian Eschner und Tim Lucas Schmidt.

Das Turnier endete mit der fast pünktlichen einstündigen Siegerehrung, bei der nicht nur alle 96 qualifizierten LEM-Teilnehmer ausgezeichnet wurden, sondern auch die besten Fußballteams und die erfolgreich in den Kader aufgenommenen Schachtalente.

Detlef Friedrich

 

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