In der 5. Runde trafen wir wieder auf eine sehr stark besetzte Auswahl. Hessen-2 war an allen Brettern zwischen 150 und 100 ELO-Punkten besser besetzt als wir. Aber diesmal gab es an keinem Brett bei uns einen Aussetzer. Nach der Eröffnungsphase, sah ich, dass wir teilweise sogar besser standen (Achim an Brett 1 mit Mehrbauern gegen FM Zunker und Günter an Brett 4 gegen Haase). Und es wurde weiter gekämpft. Zuerst bekam Günter dann Remisangebot, das er annahm. Wenig später boten Achim und Peter ihren Gegnern Remis an, das auch angenommen wurde. Walther, ebenfalls in sehr guter Ausgangslage, bot dann auch Remis an, was nach langem Überlegen angenommen wurde. Vielleicht hätten Günter (+0,86 bei Remisangebot des Gegners)und Walther weiter spielen müssen, um einen Mannschaftssieg einzufahren, aber der Respekt vor den hohen Wertungszahlen der Gegner und in Wien gibt es ja so viel zu sehen…. Bei Achim und Peter war es deutlich Remis.

Mehr: http://www.chess-results.com/tnr169723.aspx?lan=0&art=0&rd=2&turdet=YES&flag=30&wi=984

Günter Reinemann, Mannschaftsleiter

In der 4. Runde trafen wir auf die sehr stark besetzte Auswahl von BSW-1, die an fast allen Brettern eine deutlich höhere Wertzahl aufwies. Und um es gleich vorweg zu nehmen, eine 0,5:3,5 Schlappe wurde gerade noch vermieden. Schorsch gegen Ex-Fernschach-WM Dr. Baumbach kämpfte in einem Endspiel, wo er schon 6 vereinzelte Bauern (davon 2mal Doppelbauern) hatte, unverdrossen und siehe da der Altmeister vergeigte erst die klare Gewinnstellung, lehnte noch Remisangebot von Schorsch ab und stellte dann Turm ein. Bravo für Kampfgeist von Schorsch – er wurde belohnt! Relativ schnell stand auch Walther auf Verlust (gegen Kugelmann) und auch Peter musste sich von Anfang an eines Angriffs von Villing auf beiden Seiten erwehren, verlor dann den Überblick und die Partie. Günter hatte von Anfang an eine gute Stellung (gegen Fleuch) erreicht und machte sicher Remis. Am Ende also 1,5:2,5 und Platz 36 (von 42). Morgen treffen wir auf Hessen-2. An der Spitze machen Israel, Rußland, Österreich und St. Petersburg das Rennen. Deutschland insgesamt ziemlich chancenlos verlor heute sogar gegen Österreich, obwohl schon nach 2 Minuten ein Sieg am Brett 2 wegen Handyklingeln des Gegners (unglaublich!!) erreicht wurde und liegt auf Platz 11.

Mehr: http://www.chess-results.com/tnr169723.aspx?lan=0&art=0&rd=2&turdet=YES&flag=30&wi=984

Günter Reinemann, Mannschaftsleiter

In der 3. Runde trafen wir auf das durch regelmäßige Teilnahmen an den Europäischen Senioren-Mannschaftsmeisterschaften der letzten Jahre kampferprobte Team aus Turku/Finnland. Am Ende wurde es ein klarer 3:1 Sieg. Obwohl wir an keinem Brett zwischenzeitlich auf Verlust standen, ging es aber an allen Brettern über die volle Spielzeit von 4 Stunden bis der Sieg fest stand. Schorsch (mit Weiß) hielt am Brett-1 die Stellung und spielte am Ende Remis. Achim (mit Schwarz) stand immer etwas gedrückt, konnte aber ebenfalls das Remis festhalten. Einzig Peter (mit Weiß) hatte seinen Gegner schon relativ zeitig „im Griff“, war dann aber der Letzte, der fertig wurde und einen sicheren Punkt einfuhr. Günter lehnte im 15. Zug ein Remisangebot in noch ausgeglichener Stellung ab, verstärkte aber mit Schwarz systematisch seine Position, gewann im 36. Zug einen entscheidenden Bauern und mit dem 43. Zug die Partie.

Mehr: http://www.chess-results.com/tnr169723.aspx?lan=0&art=0&rd=2&turdet=YES&flag=30&wi=984

Günter Reinemann, Mannschaftsleiter

best alle vier 0035   bearbeitetIn der 2. Runde trafen wir auf die Freibauern aus Niedersachsen und verloren erneut mit 1,5:2,5. Dabei sah alles nach 2 Stunden sehr verheißungsvoll aus. Zwar hatte Walther in „toter Stellung“ sehr frühzeitig Remis gemacht, aber Schorsch, Achim, und Günter standen mehr als aussichtsreich. Aber es kam nach 4,5 Stunden Spielzeit und Kampf auf den drei Brettern dann ganz anders. Schorsch, der erst einen Bauern gewann und dann wegen eines Bauernopfers seines Gegners sogar 2 Bauern mehr hatte, konnte diesen Vorteil nicht verwerten und musste wegen Mattdrohungen Remis machen. Achim opferte mutig mit Mora-Gambit in der Eröffnung einen Bauern und hatte eine Riesenstellung, fand dann aber nicht den Gewinnplan und verlor weitere Bauern und die Partie. Günter hatte eine aussichtsreiche Stellung und einen Mehrbauern erreicht. Der Gegner suchte und fand taktische Verwicklungen und Günter nicht die klaren Gewinnzüge. Nach 47 Zügen war auch eine Remisstellung erreicht und wir hatten verloren. Morgen geht es gegen Turku aus Finnland und alles andere als ein Mannschaftssieg wäre eine Enttäuschung.

Mehr: http://www.chess-results.com/tnr169723.aspx?lan=0&art=0&rd=2&turdet=YES&flag=30&wi=984

Günter Reinemann, Mannschaftsleiter

bestalle 5 0037.bearbeitetDie Europäische Senioren-Mannschaftsmeisterschaft 2015 (ESMM 2015) wurde heute am 12.07.2015 in Wien feierlich eröffnet. Am Start sind 42 Teams aus 14 Ländern, darunter eine Seniorenauswahl Sachsen-Anhalts, mit den Spielern Dr. Georg Hamm, Dr. Joachim Kirmas, Dr. Walther Höhm, Peter Swoboda und Dr. Günter Reinemann (gemeldete Brettreihenfolge). Die Startrangliste führt Rußland vor Italien, Israel, Deutschland, St. Petersburg, Hessen und Österreich an. Unser Setzlistenplatz ist Nr. 28. Gleich in der 1. Runde verloren wir gegen Österreich 0:4. Schorsch, Achim, Walther und Peter konnten nach gutem Beginn alle ihre Stellungen nicht halten und verloren am Ende, was aber bei dem nominell stärkeren Gegner zu verschmerzen ist. Morgen geht es gegen die Freibauern aus Niedersachsen, die ebenfalls 0:4 (gegen Dänemark) verloren.

Günter Reinemann, Mannschaftsleiter

Anmeldung

Elke Rehder Schachnovelle Plakat RZ k