Die Tagesordnungen von AKLV und HA umfassten folgende wesentliche Punkte:

  • Bericht des Präsidiums und der Referenten für den Zeitraum November 2013 bis Mai 2014
  • Status quo DSB
  • FIDE-Kongress in Tromsö (inkl. FIDE- u. ECU-Wahlen)
  • Datenschutz im Deutschen Schachbund
  • Verhinderung von Betrug im Schachsport (durch elektronische Hilfsmittel)
  • Ausbildungskonzept des DSB
  • Ehrungen und Vergabe des Deutschen Schachpreises 2014
  • Anträge zur Turnierordnung sowie Sanktionen in der 2. BL

Ergebnisse:

Die schriftlichen Berichte des Präsidiums und der Referenten für den Zeitraum November 2013 bis Mai 2014 wurden nach Diskussion bestätigt.

Status quo DSB wurde insbesondere unter dem Aspekt des Wegfalls der Förderung des DSB durch das BMI diskutiert. Für eine Stunde war dazu auch der Präsident des DOSB, Alfons Hörmann, als Gast anwesend.

Im Ergebnis dieser intensiven Diskussionen und der Information von Hörmann muss davon ausgegangen werden, dass bestenfalls aus dem völligen Wegfall der Förderung noch ein „Abschmelzungsprozess“ über 2 Jahre mit dem letztendlichen Ziel des endgültigen Wegfalls der Förderung wird. Es wird dazu auch noch am 26. Juni 2014 ein Spitzengespräch beim Innenminister geben (TN: DOSB- und DSB-Präsident). Als Konsequenz wurde für 2014 ein Krisenhaushalt aufgestellt sowie Prüfungen hinsichtlich möglicher Einsparungen in der DSB-GS und bei den Ausgabepositionen des DSB-Haushaltes festgelegt. Es muss aber davon ausgegangen werden, wenn die Organisation des DSB und wenn die Unterstützung des Leistungssportes im DSB nicht völlig zusammen brechen sollen, dass spätestens ab 2016 Beitragserhöhungen notwendig werden.

Bezüglich des Datenschutzes im Deutschen Schachbund wurde für den AB ein neuer Termin (31.07.2014) gesetzt.

Sehr umfangreich und kontrovers (gegensätzliche Standpunkte der Bundesspielkommission und von NRW sowie weiteren Landesverbänden) wurde die Verhinderung von Betrug im Schachsport (durch elektronische Hilfsmittel) erörtert. Ergebnis: Der HA spricht dem Bundesturnierdirektor als Vors. der Bundesspielkommission das Vertrauen aus und dankt für die geleistete Arbeit. Bei den Spielern/Vereinen und Verbänden besteht weiterer Aufklärungsbedarf. Zur Wahrung des Verbandsfriedens und zur Erzielung einer hohen Akzeptanz wird die Einführung der von der Bundesspielkommission geforderten Regelung um ein Jahr verschoben. Termin für neue Fassung der Spielervereinbarung: 31.01.2015

Zum Ausbildungskonzept wurde festgelegt, dass der „Turnierleiter“, der auf Bundesebene entfällt, unter Führung der Landesverbände weiter möglich ist.

Hinsichtlich des FIDE-Kongresses in Tromsö (inkl. FIDE- u. ECU-Wahlen) empfahl der HA, bei der ECU-Wahl für das Team zu stimmen, in dem auch Horst Metzing kandidiert. Hinsichtlich der Neuwahl des FIDE-Präsidenten gab es kein einheitliches Meinungsbild. Herbert Bastian wurde das Vertrauen ausgesprochen, die Entscheidung für den DSB zum FIDE-Kongress zu treffen.

Mit der Ehrennadel des DSB in GOLD wurden Ralf Alt, Michael S. Langer und Joachim Fleischer geehrt. Achim Schmitt erhielt die Ehrennadel des DSB in SILBER.

Der Antrag auf Auszeichnung mit dem Deutschen Schachpreis 2014 für das Schachmagazin KARL fand die uneingeschränkte Zustimmung des HA.

Dr. Günter Reinemann

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