Sieger des WernOp2017 von Lars MeyerSieger des Wernigeroder Open 2017 - Fotograf: Lars MeyerWernigerodes Schachclub weiter auf Erfolgskurs

Weil die D-Cup und DSAM-Wettkämpfe des DSB einerseits natürlich den beteiligten Amateuren Spaß machen sollen, andererseits aber auch der positiven Entwicklung der Schachvereine in der Region dienen sollen, freuen wir uns ganz besonders über das schöne Turnier, das dem Rot-Weiß Wernigerode einige Tage vor dem D-Cup gelang. Der tolle Bericht des Vereins zeigt, dass es immer weiter aufwärts geht!

Rufen wir uns in Erinnerung, dass Wernigerode - Silstedt noch Ende Juli 2017 durch das schlimme Hochwasser komplett geflutet war - umso mehr Hochachtung haben wir für die Wernigeröder Schachspieler, aber auch für die Verwaltung dieser Stadt am Brocken. (Ralf Mulde)

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Schach: 39 Teilnehmer beim 24. Helmut-Schütz-Gedenkturnier

Gardelegen (msc). Mit satten 1,5 Punkten Vorsprung gewann der Ostaltmärker Andreas Zech die 24. Auflage des Schnellturniers zu Ehren des ehemaligen Gardelegener Abteilungsleiters Helmut Schütz. Zech verwies den Sieger von 2015 Ralph Kahe (SV Rochade Magdeburg) und den Brunkauer Volkmar Ahlers auf die weiteren Plätze.

Neben dem eigentlichen Turniersieg konnte sich Zech zugleich als Schnellschachmeister des Schachbezirkes Magdeburg feiern lassen. Der für die SV Eintracht Tangerhütte in der Landesliga auf Punktejagd gehende Zech blieb in den ausgespielten neun Runden als einziger der 39 Teilnehmer ohne Niederlage. Lediglich gegen seinen Mannschaftskameraden Mathias Kresse ließ Zech eine Punkteteilung zu. Wer aber glaubte, dass es in der internen Vereinsbegegnung eine schnelle Punkteteilung geben würde, sah sich getäuscht. Zech bewies in allen seinen Partien große Kampfeslust und behielt in kritischen Momenten immer die Übersicht.

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Löberitzer Schulschachmeisterschaft 2017Der neue Löberitzer Schulschachmeister Otto Hähndel mit seinem ärgsten Verfolger, Luis Naumann39. Löberitzer Schulschachmeisterschaft 2017 - Otto Hähndel knapp vor Luis Naumann

Mit 8 Spielern war die 39. Schulschachmeisterschaft quantitativ genau so besetzt wie die Meisterschaft der letzten Jahre. Das Turnier begann am 5. Mai und wurde am 10. Juni im Rahmen der Feierlichkeiten zur 810jährigen Ersterwähnung des Ortes Löberitz abgeschlossen. Am Ende wurde es ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Otto Händel und Luis Naumann. Dabei entschied nach wechselseitiger Überlegenheit  Otto Hähndel die Meisterschaft für sich. Einzig und allein konnte nur Carolin Krone mit den beiden mithalten. Sie platzierte sich dann auch verdient auf Rang 3.

Der nun insgesamt 3. Titel für Otto Hähndel stellt ein Novum dar, denn auch sein Vater Thomas Hähndel gewann die diesjährige Löberitzer Schachmeisterschaft.

 

 

 

 

 

 

 Löberitzer Vereinsmeisterschaft 2016 17Vizemeister Heiko Thomaschewski und Klaus-Dieter Fenske positionierten sich neben dem neuen Vereinsmeister Thomas Hähndel34. Meisterschaft der SG 1871 Löberitz 2016/2017 - Thomas Hähndel wird erstmalig Vereinsmeister

Der über viele Jahre erfolgreiche Löberitzer Schachmeister Martin Schuster spielte in diesem Jahr nicht mit. Dadurch war der Ausgang der 34. SG Meisterschaft 2016/17, die vom November 2016 bis Juni 2017 dauerte, völlig offen.Überlegen und damit auch verdient gewann Thomas Hähndel erstmalig die traditionsreiche Meisterschaft. Er verwies den zur Zeit sehr stark aufspielenden Heiko Thomaschewski auf den 2. Platz. Klaus Dieter Fenske konnte sich durch eine bessere Wertung vor den punktgleichen Thomas Richter schieben. Alle weiteren Teilnehmer hatten spätestens nach der 5. Runde keine Möglichkeiten in den Kampf um die virtuellen Podestplätze einzugreifen.

Bemerkenswert ist auch die Tatsache, dass sein Sohn Otto die Schulschachmeisterschaft gewann und damit Nachwuchsmeister des Vereins wurde.

AGoehlerVorstellung des Buches „Reinhold Schmidts Schachgeschichten“ durch die Co-Autorin WIM Dr. Antje GöhlerDie Schachgemeinschaft Löberitz wurde am 14. Juni 1871 noch unter dem Namen „Löberitzer Schachclub“ gegründet. Die damit begründete Tradition blieb, modifiziert in den jeweils herrschenden Gesellschaftssystemen bis zum heutigen Tag erhalten.

Seit 1986 erinnert der Traditionsverein jedes Jahr am letzten Juniwochenende mit den „Löberitzer Schachtagen“ an das Ereignis dieser Vereinsgründung. Kurz: Ein Verein feiert mit Freunden seinen Geburtstag. In diesem Jahr ist es immerhin schon der 146. Gründungstag!

In Anwesenheit von Vereinspräsident Andreas Daus, LSV-Präsident Andreas Domaske, der Ortsbürgermeisterin Heidemarie Funke, der Ehrenmitglieder IM Heinz Liebert, IM Constanze Jahn, Dr. Martin Schuster, Uwe Bombien und Thomas Richter sowie der Internationalen Meisterin und Buchautorin Dr. Antje Göhler aus Berlin, eröffneten Organisationsleiter Konrad Reiß pünktlich 17.00 Uhr die 32. Löberitzer Schachtage 2017.

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u20 Team USV HALLE IIhintere Reihe: Karl Simon Altstadt, Felix Schulte, Teamcoach Norbert Hartge, Arnd Kretzschmar, Gedeon Hartge - vordere Reihe: Aaron Gröbel, Maksym PerekhozhukWer die Jugendbundesliga Nordost in den letzten Jahren verfolgt hat, erinnert sich noch an eine vergleichbare Finaldramatik vor zwei Jahren bei Empor Berlin, als der SV Merseburg die sicher geglaubte Vizemeisterschaft im letzten Spiel noch aus den Händen gab und dem Aufsteiger USV Halle überlassen musste. Das diesjährige Saisonfinale vom Wochenende beim ausrichtenden Team von Königsjäger Berlin war noch spannender. In der letzten Runde ging es um beide Spitzenplätze.

Die Ausgangslage war klar, nachdem der USC mit einer tollen Leistung dem Seriensieger aus Potsdam in der 8. Runde ein 3:3 abgerungen hatte. Die Paarungsliste hatte es so vorgesehen, dass die bis dahin führenden, punktgleichen Mannschaften vom USV Potsdam und Mattnetz Berlin noch gegeneinander antreten mussten. Wer das Spitzenspiel in der 9. Runde gewinnt, ist Bundesliga-Mannschaftsmeister und fährt nach Weihnachten zur Deutschen u20-Meisterschaft nach Düsseldorf. Der Verlierer bekommt die „goldene Ananas“, weil die nur um einen Mannschaftspunkt zurückliegenden Verfolger vom USV Halle und von Aufbau Elbe Magdeburg in Lauerstellung liegen. Als Vizemeister qualifiziert man sich nämlich ebenfalls für die Deutschen Meisterschaften. So die Theorie und der Ansporn für die Wettbewerber!

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