TitelblattDer 400 Jahrte alte Löberitzer SelenusFür das Schachmuseum war das zurückliegende Jahr wieder ereignisreich. Ein Grund war mit Sicherheit das 145. Vereinsjubiläum des Trägervereins mit einer mehrmaligen Präsenz im Internet. Dazu gehörten überregionale Seiten, wie die des Deutschen Schachbundes, des Schach-Tickers und des Chess Collectors International – Deutschland sowie dem Internetauftritt der Hamburger Künstlerin Elke Rehder.
Ganz besonderen Dank dem Berliner Frank Hoppe für seine umfangreiche Arbeit (http://www.schachbund.de/news/zu-besuch-im-schachmuseum-loeberitz.html).
Mehrere Berichte auf der Homepage des Landesschachverbandes von Sachsen Anhalt und der Homepage des Schachbezirkes Dessau rundeten die positive Darstellung in der Öffentlichkeit ab.

Darauf sind sicherlich die sich stetig vergrößernden Besucherzahlen zurückzuführen. Beim Museumstag, an dem wir erstmalig teilnahmen, waren allerding nur wenige Besucher vor Ort. Auch stieg die Zahl der Sachanfragen, die ja auch immer beantwortet werden müssen. Oft resultiert daraus eine längere Konversation.

Bedanken möchte ich mich auch für die, zum Teil erheblichen Spenden an Kunstwerken schachlichen Inhalts. Zu nennen wären da die Künstler Elke Rehder aus Barsbüttel und Bernd Besser aus Lohfelden, der dort das „Schachmuseum Lohfelden“ betreibt.

Buchspenden gab es von Dr. Hans Ellinger / Tübingen, Wolfgang Daniel / Mücheln, Dr. Antje Göhler / Berlin, GM Dr. Robert Hübner / Köln, Rolf Voland / Leipzig, Elke und Helmut Rehder / Barsbüttel, Dr. Michael Negele / Leverkusen, Andris Ozols / Riga, Reyk Schäfer / Erfurt, Michael Klyszcz / Köln, Heinz Rätsch / Gera, Harald Fietz / Berlin, Jens-Frieder Mücke / Naumburg, Rainer Krämer / Wolfenbüttel-Wittmar, Oliver Duchrow / Hamburg, Andreas Domaske / Halle, Elina Otikova / Riga und der Landesschachverband von Sachsen-Anhalt.

Dank auch für die unterschiedlichsten Exponate. Hier möchte ich nennen: Joachim Richter / Aken (Nachlass), Roland Katz / Dessau, Holger Pröhl, Michael Klyszcz / beide Köln, Reyk Schäfer / Erfurt, Andris Ozols und WGM Dana Reizniece-Ozoala / Riga, Josephine Reiß / Leipzig, WGM Tatiana Melamed / Magdeburg, Katharina Reiß / Zörbig, Viatcheslav Bolshakow / Bitterfeld, Andreas Voss / Zörbig, Joachim Vogel / Zehmitz, Manfred Hardt / Dessau, Markus Reiß u. Familie / Zörbig, Prof. Dr. Georg Heun / Köthen, Frank Hoppe / Berlin, Roland Rümmler / Naumburger SV, Frank Helm / Altenburg sowie der Landesschachverband von Sachsen-Anhalt.

Dank gilt auch der Stadt Zörbig für die Unterstützung. Vorrangig bei der Behebung des Einbruchschadens im Burgkeller. Das gilt auch für die Firma Gerald Bölke aus Kemberg. Zum Glück wurde beim Einbruch nichts gestohlen oder verwüstet. Dank auch denen, die mir bei der Gestaltung der Ausstellungen und bei den sonst anfallenden Arbeiten halfen.

Allen wünsche ich ein schönes Weihnachtsfest und ein erfolgreiches neues Jahr 2017. Vielleicht bin ich dem einen oder anderen der genannten Schachfreunde auch im kommenden Jahr zum Dank verpflichtet. Ich würde mich darüber freuen. Noch einige Blicke in die Zukunft: 2017 können wir auf die 400 jährige Geschichte des „Löberitzer Selenus“ zurückblicken, die Saale-Schachbund-Ausstellung soll in neuen Vitrinen gestaltet werden und unser Zörbiger Schachgeschichtenschreiber Reinhold Schmidt wurde vor 170 Jahren geboren. Hier planen wir die Herausgabe seines schachlichen Gesamtwerkes mit all seinen Unwägbarkeiten.

Konrad Reiß

 

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