Mit vier Kindern und Jugendlichen war der Landesschachverband bei der diesjährigen Europameisterschaft in Riga vertreten. Während Fiona Sieber (u18w) den Europameistertitel nach den sehr erfolgreichen letzten Turnieren als klares Ziel hatte, wollten sich Elina Heutling (u14w), Ole Zeuner (u14) und Valentin Udelnov (u10) im Mittelfeld platzieren und mindestens +1, also 5 Punkte aus 9 Runden erspielen. Alle vier hatten ambitionierte Ziele, die leider in den letzten Runden in weite Ferne gerückt sind. Was bleibt, ist eine top organisierte Meisterschaft, bei der Eröffnung, Siegerehrung und sogar die Transfers pünktlich waren. Dazu gab es mit Riga eine sehr schöne Stadt für die mitreisenden Begleiter und man war quasi mitten drin.

 Die Meisterschaft ging dabei gut los. Fiona startete mit 4/5 und die anderen drei lagen alle um die 50 Prozent am Ruhetag. Danach lief allerdings nicht mehr viel gutes zusammen. Es gab verwechselte Vorbereitungen, Blackouts, vergebene Chancen, starke Gegner und etliches mehr, was einer höheren Punkteausbeute entgegen stand. Nach dem Ruhetag kam nur Elina auf 50 Prozent, Ole auf 1/4 und Valentin und Fiona gar nur auf einen halben Punkt. Bei der nächsten Meisterschaft sollte dann wohl Familie Heutling das Programm am spielfreien Tag bestimmen :)

Zu feiern gab es dann bei der Siegerehrung aber doch einiges. Luisa Bashylina erspielte sich eine starke Silbermedaille in der u12w und unterlag nur in der vierten Wertung der Siegerin, die wie der Großteil der Titelträger aus Russland kam. Mit Tamila Trunz (5.) und Jana Schneider (6.) gab es noch zwei weitere deutsche Mädchen, die bei der Siegerehrung geehrt wurden.

Neben dem eigenen Abschneiden im internationalen Vergleich ist es auch immer interessant zu schauen, wo die anderen deutschen Kids so stehen. Beeindruckt war ich dabei vor allem von den u8 Startern. Hier haben wir viel Arbeit vor uns, um den Anschluss an die deutsche Spitze nicht zu verlieren, stehen die beiden deutschen u8 Starter doch schon bei ca. 1200 (u8w) bzw. 1500 (u10) und spielen bald noch stärker. Dazu heisst es also lernen und spielen, damit Erlebnisse wie in Riga wiederholt (die schöne Meisterschaft und grandiose Stadt) bzw. vermieden (die Endergebnisse) werden.

Für Fiona geht es gleich bei der Junioren WM u20 weiter. Drücken wir Ihr die Daumen, dass es dort besser läuft.

 

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