Irgendjemand muss doch schuld an dieser Hitze sein! Nahezu unerträgliche Wetterbedingungen lassen im leider nicht klimatisierten Rathaussaal von Halberstadt eigentlich gar keine sportlichen Höchstleistungen zu. Das dachten sich offenbar auch Klaus Bärthel und Manfred Schütze in Runde 2 der Meisterschaft. Mit kräftiger Mithilfe ihrer Gegner beendeten sie nach 9 bzw. 10 Zügen erfolgreich ihren „Arbeitstag“. Dr. Hamm benötigte zum Sieg 17 Züge. Aber nicht alle konnten so schnell die „Schach-Sauna“ verlassen. Zahlreiche umkämpfte Partien waren durchaus die Regel.

Wo war eigentlich der Großmeister?

Trotz seines Auftaktsieges musste man lange in den Ansetzungen suchen, um dann festzustellen, dass GM Uwe Bönsch am letzten Brett gegen Achim Stanke saß. A. Stanke wurde auf Grund seiner Bewegungseinschränkungen einem festen Brett zugeordnet. Und tatsächlich dauerte diese Partie fast 5 Stunden – aber muss man sich von einem GM wirklich zeigen lassen, dass dieser mit Turm und 3 verbundenen Bauern gegen Turm gewinnen kann?

Eine souverän geführte Partie endete für Prof. Dr. Jörg Schmidt nicht mit einem Sieg sondern im Selbstmatt.

Noch 8 Spieler haben eine weiße Weste, darunter neben den ELO-Favoriten auch Oystein Johnsen aus Norwegen und Martin Fleischer – da geht das Hauen und Stechen ab Runde 3 so richtig los.

Roland Katz

Siehe Turnierseite: http://lsem2018.schnix.de/ergebnisse.html?R

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