Prof. Dr. Klaus FischerProf. Dr. Klaus FischerAuf Initiative vom Chef des deutschlandweit agierenden Vereins „Kinderschach“, Dr. Gerhard Köhler aus Taucha, erhielt die Schachbibliothek „Theresia v. Avila“ des Schachmuseums Löberitz am Donnerstag, den 14. Februar 2019, den kompletten Schachbuchbestand des Erfurter Musikhistorikers Prof. Dr. Klaus Fischer. Nach dem Abtransport aus der in der malerischen Erfurter Altstadt gelegenen Wohnung, waren sich alle Beteiligten einig, wir schwergewichtig doch Literatur sein kann.

Die Sammlung umfasst ungefähr 500 Bücher. Fast die Hälfte davon in russischer oder anderer europäischen Sprachen. Sehr interessant sind dabei mehrere fein säuberlich in Leinen gebundenen Jahrgänger der Zeitschriften Schachmaty w SSSR und 64. Gerade die letztgenannte schließt auf wunderbarer Weise an den schon bestehenden Bestand (Sammlung Heinz Liebert /  Halle-Neustadt - Heinz Machatschek / Berlin) an.

Weiterhin warten sehr viele, teils seltene Turnierbücher, Bücher zu den Schacholympiaden und Weltmeisterschaften auf die Einsortierung.Schachmuseum Loeberitz 1FSJler Phillip Paul und Museumsmitarbeiter Michael Säuberlich beim Sortieren

Die Dubletten, u.a. mehrere Jahrgänge der Deutschen Schachzeitung, der Deutschen Schachblätter oder Schach-Report, werden Ende Juni zu den „Löberitzer Schachtagen“ im Schach-Antiquariat zugunsten der Schachmuseums verkauft.

Dr. Fischer, der lange eine Gastprofessur im italienischen Cremona innehatte, musste sich altersbeding von der Sammlung trennen und so konnte Dr. Gerhard Köhler mit Prof. Fischers Schwester, Dr. Ingrid Soukup, die Übergabe aushandeln.

Großen Dank an Prof. Dr. Klaus Fischer und seiner Schwester Dr. Ingrid Soukup sowie an Dr. Gerhard Köhler für sein finanzielles und logistisches Arrangement zugunsten der Schachgemeinschaft 1871 e.V. und des Schachmuseums Löberitz.

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