Schuster Dr. Hellrung 1Duell unter Corona-Bedingungen: Rebekka Schuster gegen Dr. Bernhard HellrungDie Hl. Theresia v. Avila, die Schutzpatronin der Schachspieler, hätte ihre Freude gehabt. 26 hochmotivierte Spieler nahmen die Herausforderung an, um den diesjährigen Bistumsschachmeister zu ermitteln. Viele hatten lange nich gespielt. Dabei war der Kampf auf den Schachbrettern für alle Teilnehmer nicht das einzige Spannungsfeld. Die Corona-Pandemie forderte auch die Einhaltung der Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen. Abstandhalten, Lüften und Desinfizieren waren also genau so gefragt wie eine ordentliche Eröffnung oder die präzise Abwicklung eines Endspiels. All dies konnte im Gemeindesaal der St. Antonius-Gemeinde in Zörbig garantiert werden.

An der Spitze ging es äußerst knapp zu. Nach mehreren Anläufen sicherte sich der Berliner Matthias Ahlberg mit 5,5 von 7 möglichen Punkten erstmalig den 1. Platz. Zweiter wurde punktgleich Diakon Thomas Sperling aus Zittau. Sicherlich eine Überraschung. Wie überhaupt die Teilnahme der fünfköpfigen Abordnung aus Ostsachsen eine Bereicherung für das Turnier darstellte, denn Pieter Leipert vom SC 1994 Oberland erkämpfte sich Platz 3.

Beste Teilnehmerin wurde Rebekka Schuster vor Josephine Kötteritzsch und Antje Gasser (alle SG 1871 Löberitz), während sich die Kinderwertung der Köthener Peter Lehmann vor seinem Bruder Tim und Lenard Gorys aus Bernburg sicherte.

Der am weitesten gereiste Teilnehmer Pascal Vincent aus Marseille, ausgestattet mit einem negativen Corona-Test-Bescheinigung, belegte mit 3,5 Punkten einen Mittelfeldplatz.

Dank an alle Teilnehmer und Zuschauer für die an den Tag gelegte Disziplin. Dank an Pfarrer Stephan Werner und Diakon Thomas Sperling sowie den Kirchenmusiker Eric Haffner für die Gestaltung der Hl. Messe und an Katharina Reiß für die gute Bewirtung sowie an Schiedsrichter Uwe Bombien. Dank gilt auch  Thomas Richter, gem. Chevaliere, für seine logistische Hilfe.

Auch das Schachmuseum Löberitz wurde wieder mit neuen Exponaten bedacht. Dank gilt deshalb der Familie Baum aus Bad Schmiedeberg für den Schachtisch des verstorbenen Pfarrers Wolfgang Baum und dem Bernburger Bernd Wagner für die Chroniken, den historischen Schriftstücken, einen Schachcomputer und vieles mehr.

Das 25. Jubiläum im kommenden Jahr ist für Samstag, den 16. Oktober geplant.