Vor wenigen Tagen erhielten wir die Nachricht vom tragischen Unfalltod unseres Mitgliedes Wilfried Reinecke.
Wilfried war leidenschaftlich für unseren Sport interessiert und engagiert. Ich lernte Wilfried in meiner Jugend kennen und schätzen, als er maßgeblich dazu beigetragen hat eine DDR-Liga taugliche Mannschaft aus den Spielern von Salzwedel und Thylsen zusammenzustellen. Um diese noch zu verstärken  gewann er noch einen Stendaler Spieler und nacheinander mehrere Jugendspieler. Uns holte und brachte  Wilfried immer mit seinem Wartburg, was einer Fahrstrecke von über 400 km entsprach.  Aus dieser Zeit sind mir auch noch einige Reisen z.B. nach Stralsund im Gedächtnis geblieben. Er organisierte in Salzwedel hervorragende Events, die weit über die regionalen Grenzen hinweg bekannt waren. Besonders zu nennen sind die Weihnachtsblitzturniere an denen  mehrfach hoch dotierte Schachmeister und Großmeister teilnahmen und die Organisation der  DDR-Meisterschaft (1982).

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Einen klaren Favoritensieg von Ilja Schneider gab es bei der 18. Auflage des Klötzer Weihnachtsschachturniers zum Jahreswechsel. Aber auch die altmärkischen Vertreter mischten im 56-köpfigen Teilnehmerfeld kräftig um die Sonderpreise mit.

Der für die Schachfreunde Berlin 1903 in der ersten Bundesliga spielende Ilja Schneider ließ während des Turniers keinen Zweifel aufkommen, wer am Ende die Bretter als Sieger verlassen würde. Besonderss in den kritischen Situationen mit knapp werdender Bedenkzeit spielte Schneider seine gesamte Schnellschach- und Blitzerfahrung aus. Nur eine schnelle Punkteteilung gegen den Magdeburger Ralf Seibicke gönnte sich der Pokalsieger. Um so interesannter verlief die Auseinandersetzung um den zweiten Tabellenplatz.

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DBlitzEM2017Gedeon Hartge und GM Andreas Heimann5 Siege und 4 Remis waren für Gedeon nach sechs Stunden die Ausbeute aus 25 Blitzpartien (3min +2) und damit ein großer Erfolg angesichts der Teilnehmerliste (20 Titelträger) bei den diesjährigen, 44. nationalen Blitzschachmeisterschaften am 2. Dezember in Augsburg. Bei einer Durchschnitts-ELO von 2360 bedeutete dies für Gedeon einen Blitz-ELO-Zuwachs von 60 Punkten. Der letztjährige Sieger und Gegner im Abschlussmatch, GM Andreas Heimann, konnte seinen Titel mit deutlichem Vorsprung verteidigen.

Veranstalter-Homepage: http://schach99.de/blog/

Gardelegen (msc). Die beiden Gardelegener Kevin Reinke und Florian Pasemann sorgten beim 23. Jens-Posmyk-Gedenkturnier aus Sicht des Gastgebers für das beste Ergebnis. Reinke holte Silber in der Altersklasse u15, während Pasemann auf dem Bronzerang in der Einsteigergruppe einkam.

Mit 70 Schachspielerinnen und Schachspielern des Schachbezirkes Magdeburg wurde der Teilnehmerrekord des Vorjahres exakt eingestellt. Gespielt wurde in der Gardelegener Sekundarschule Karl Marx in fünf Altersklassen. Der Staßfurter Kevin Messerschmidt startete als u20-Spieler außer Konkurrenz im Feld der Altersklasse u15 mit. Hier zeigte der Magdeburger Simon Hoffmann seine Klasse. Hoffmann gewann seine fünf Partien und wurde seiner Favoritenstellung eindrucksvoll gerecht. Zur Freude der Gardelegener Übungsleiter erspielte sich Kevin Reinke nach einer Auftaktniederlage noch vier Punkte. Der zweite Platz war der Lohn für den tapfer kämpfenden Gardelegener.

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Sieger Luther TurnierEv.KM 2017Pokal der Bischöfin Junkermann ging an Altmeister Heinz Liebert

21 Schachfreunde hatten sich zur 17. Schachmeisterschaft der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland traditionell am 28. Oktober, dem Samstag vor dem Reformationstag, in Sandersdorf vereint. Die Wettkämpfe waren in diesem Jahr wegen des 500. Jubiläums der Wittenberger Thesenanschlag offen für alle. Das Luther-Turnier war geboren. Es stand unter der Schirmherrschaft von Andreas Domaske, dem Präsidenten des Landesschachverbandes von Sachsen-Anhalt.

Schiedsrichter war in bewährter Weise wieder Dirk Helbig vom SSC Annaburg. Beide spielten, genau wie Turnierleiter Konrad Reiß und Turnierpräses Wilfried Jagdmann von der Sandersdorfer Gemeinde, selbst mit.

Andreas Domaske begrüßte die Teilnehmer und verwies auf das weltverändernde Werk Luthers und begründete so die Beteiligung des LSV an die breitgefächerten Veranstaltungen zum großen Jubiläum. In diesem Zusammenhang überreichte er dem Schachmuseum Löberitz ein großes Portrait des großen Reformators mit dem Titel „Martin Luther aus Eisleben und seine Schachpartie gegen die als Bergleute verkleideten Studenten“

Weiterlesen: Löberitzerin Elina Otikova gewinnt Luther-Turnier

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