Figur 4 Jugend

 

Nachruf auf Heinz Pöhle

Heinz Poehle 1bHeinz Poehle 2bHeinz Pöhle wurde das Schachspielen schon in die Wiege gelegt. In seinem Geburtsjahr wurde die internationale Fernschach – Förderation gegründet, genau wie einer seiner Vereine in Calbe. Er war ein großer Schachfreund und hat über viele Jahre Kinder und Jugendgruppen betreut.

Bevor er erfolgreiche Jahre im Calbenser Schachverein tätig war, spielte er in Barby. Dies war sicherlich auch der Tatsache geschuldet, dass er dort seine Arbeitsstelle hatte. Während dieser Zeit weihte er viele Schüler in die Geheimnisse des Königlichen Spiels ein. Er selbst spielte ebenfalls aktiv in Barby Schach.

1961 wechselte er zur BSG Stahl Calbe. Dort sollte wieder eine starke Mannschaft aufgebaut werden. Heinz spielte in den ersten Jahren in der ersten Mannschaft. Seine sehr guten theoretischen Fachkenntnisse und sein pädagogisches Geschick sollten natürlich auch anderen helfen, erfolgreich im Schachsport zu sein. Ende der siebziger Jahre gründete er die Schachgruppe Pieck Schule Calbe. Diese Kinder und Jugendlichen waren in verschiedensten Altersklassen im Einsatz und konnten sehr viele Titel erringen. Noch heute sind es erfolgreiche Schachsportler.

Heinz selbst beendete seine aktive Spielzeit mit neunzig Jahren. Interessiert verfolgte er aber weiter die Ergebnisse seiner Schachmannschaften. Um geistig rege zu bleiben spielte er Fernschach und setzte große Puzzle zusammen.

Als Schiedsrichter war Heinz Pöhle bei vielen großen Turnieren tätig. Seine ruhige, sachliche und erklärende Art konnte jeden Streit schon im Keim beheben.

Mit Heinz Pöhle verlieren die Schachspieler des Kreises einen anerkannten, liebenswerten und geachteten Menschen. Unser großes Mitgefühl gilt in diesen Tagen besonders seinen Angehörigen. Gern werden wir uns an Heinz Pöhle mit seinen Geschichten und Anekdoten erinnern.

Schachverein TSG Calbe und Blau Weiß Barby

Klaus Krausholz

Jugendspieltag 5 von 5 im SB Magdeburg – USC und Schachzwerge gewinnen in der U10 und U12!

Ein kurzer Überblick über die Jugendpunktspiele von Ende April.

Bezirksliga U10

Doppelsieg für den USC Magdeburg

Am Ende setzte sich die erste Vertretung durch. USC Magdeburg I gewann beide Partien gegen die Reserve der Schachzwerge, die nur zu dritt antraten. Schachzwerge Magdeburg I gab einen wichtigen gegen Oebisfelde ab. 2:2 und 3:1 waren am Ende zu wenig für die Tabellespitze. Besser machten es die U8 des USC. Damit überholten sie sogar noch die Schachzwerge. Oebisfelde mit tollen 6 Mannschaftspunkten, nicht schlecht für den erstmaligen Antritt. Einheit Staßfurt gab vielen Kindern ihre ersten Einsätze, dadurch fehlt ein wenig die Konstanz. Das wird nächstes Jahr bestimmt besser.

Bezirksliga U12

Letzter Spieltag endet mit Streitfall

Spannend war der letzte Spieltag in der U12. Spitzenreiter Einheit Staßfurt hatte 4 MP und 7 BP Vorsprung. Könnte der Namensvetter aus Tangerhütte Schützenhilfe liefern? Im ersten Kampf gelang Luna ein Remis. Damit musste die U12 der Schachzwerge im letzten Kampf der Saison 4:0 gewinnen. Wiederum machte Luna den Zwergen das Leben schwer, überspielte Timotheus und lehnte sogar ein Remisangebot ab. Dann war Caissa den Zwergen hold und der Schachzwerg gewann einen Turm und bog damit die Siegerstraße ein. Da ihm bewusst war, was dies für den Staffelsieg bedeutete, freute er sich sehr. Dies war dem ML von Tangerhütte ein Dorn im Auge und er ließ sich hinreißen, in die Partie einzugreifen. Nach einigen Minuten konnte der Wettkampf fortgesetzt werden und er endete 4:0.

Leider gab sich der ML nicht damit zufrieden und reichte einen Protest. Der Vorstand der Schachbezirksjugend entschied den Protest aber abschlägig, womit die Mittel ausgeschöpft sind. Der Staffelsieg ging somit mit einem halben Brettpunkt Vorsprung an die Elbe – Schachzwerge Magdeburg vor Einheit Staßfurt I. Zwietracht Tangerhütte auf 3.

Im Parallelkampf trat Blankenburg leider nicht an, Staßfurt II gewann kampflos. Somit Staßfurt II auf 4 und Blankenburg auf 5.

Bezirksliga U16

In der U16 hatte die Mannschaft von Kali Wolmirstedt spielfrei.

Das Team von Einheit Staßfurt U16 brachte wiederum ein starkes Quartett an die Bretter. Gegner Union Schönebeck war im Kampf um Platz 2 zum Siege verdammt, schaffte die Hürde Staßfurt aber nicht. Zweimal 4:0 gewann die Salzländer.

Im Parallelkampf gewannen beide Teams je einmal. Der U16 des USC gelang der erste Sieg gegen Haldensleben mit 3:1. Im Rückspiel revanchierte sich Haldensleben mit dem gleichen Ergebnis. Louisa Siegl (HSC) und Albert Michalak (USC) jeweils mit zwei Siegen.

In der Saison gelang Staßfurt die perfekte Saison. 8 Kämpfe je 4:0 hießen am Ende verdient Platz 1. Nächstes Jahr Landesliga? Platz 2 ging mit einem halben Brettpunkt Vorsprung an Kali Wolmirstedt vor dem Haldensleber SC je mit 8 MP. Union Schönebeck auf Platz 4 mit 6 MP und der USC mit seiner jungen Mannschaft auf Platz 5.

Bezirksliga U14-U18

Knappe Duelle, wenn gespielt wurde.

Auch in dieser Liga trat eine Mannschaft nicht an. Staßfurts U18 gewann kampflos gegen Einheit Halberstadt U14.

Spannender waren die anderen beiden Kämpfe. Staffelsieger Gardelegen gewann zweimal 3:1 gegen Staßfurts U14. Noch knapper ging es bei Tangerhütte gegen die Schachzwerge zu: Hinspiel 2:2, Rückkampf 2,5:1,5 für die gastgebenden Zwerge.

Hier standen die Sieger bereits fest:

U18: Gardelegen vor Tangerhütte vor Staßfurt

U14: Schachzwerge vor Halberstadt vor Staßfurt

Vielen Dank an alle Mannschaften für die spannenden und lehrreichen Spiele.

Er kam, er sah ... und er siegte ...

Sieger B Gruppe 2024Beim Stendaler Open sind die Sieger ermittelt.
In der B-Gruppe siegte ungeschlagen der bisher vereinslose Oleg Dobrovin. Lediglich gegen den 1. der Setzliste (Jean-Luc Eram) von den Schachdrachen aus Isernhagen ließ er sich auf ein Remis ein. Über die Plätze zwei bis fünf musste die Zweitwertung entscheiden.

Hier hatte Familie Pätzold aus Gifhorn die Nase knapp vorn. In Runde fünf wurde das Vater-Sohn-Duell hart ausgekämpft und endete schließlich mit Patt.
Die Lokal-Matadoren des Stendaler SK lagen vor der letzten Runde noch recht aussichtsreich im Rennen.
Yicheng Liu hatte ein schweres Los, er verlor gegen den späteren Sieger und fiel auf Platz 7 zurück.

Bunte Mischung beim XXV. Stendaler Open


A-GruppeAlljährlich treffen sich Schachbegeisterte in der Hansestadt Stendal, um von Himmelfahrt bis zum darauffolgenden Sonntag gemeinsam ihrem Hobby nachzugehen und Schach zu spielen.

In der B-Gruppe hat sich auch eine gute Spielermischung zusammengefunden. So sind hier Teilnehmende im Alter zwischen 8 und 70 Jahren anzutreffen. Vom Anfänger, über Wiedereinsteiger, Vereinsspieler bis hin zu einer Teilnehmerin an den Deutschen Jugendeinzelmeisterschaften ist alles vertreten. Die Spitze des Feldes führen zur Halbzeit zwei bisher vereinslose Spieler an.

In der A-Gruppe sammeln sich zur Halbzeit des Turnieres die Titelträger an der Spitze. Im sehr breiten Mittelfeld bis hin zu den letzten Brettern gibt es immer wieder Überraschungen, da auch die vermeintlichen „Nobody’s“ keine Angst vor gestandenen Schachspielern haben, gegen diese beherzt und teils recht erfolgreich aufspielen.  

Neben Vertretern aus Sachsen-Anhalt und den Stammgästen aus Berlin, Brandenburg und Niedersachsen konnten auch Gäste aus den Landesverbänden Baden, NRW, Hamburg, Würtemberg und Sachsen begrüßt werden.