Zwei Mannschaften unseres Bundeslandes kämpften an unterschiedlichen Fronten in der 2. Frauenbundesliga um eine erfolgreiche Schachsaison. SV Merseburg stämmte sich dabei gegen den Abstieg, SG 1871 Löberitz machte sich berechtigte Hoffnungen um den Aufstieg in die Frauenbundesliga. Einen ersten Etappensieg heimsten die Merseburgerinnen schon im direkten Duell mit einem 3:3 gegen Löberitz in der 5. Runde ein, so dass sie die Fahrt nach Dippoldiswalde etwas entspannter angehen konnten, da ein Abstieg nicht mehr möglich war. Dabei traten sie nur zu fünft an, was den Kampfgeist möglicherweise noch mehr motivierte. Insbesondere ist dabei der Sieg von Tanja an Brett 2 gegen Dora Peglau hervorzuheben. Am Ende belegte der SV Merseburg einen ausgezeichneten 5. Platz, wozu wir sehr herzlich gratulieren.
Etwas dramatischer ging es dabei bei den Frauen von der SG 1871 Löberitz zu. Am Sonnabend wurde dabei ein Pflichtsieg gegen SG Grünweiß Dresden (die immerhin 3. der Tabelle wurden) erspielt, ein hervorragendes 5:1. Das machte Hoffnung für den Kampf am Sonntag, der letzten Runde der 2. Frauenbundesliga gg. den SZ Seeblick Dipoldiswalde. Es wurde ein starkes 3:3 erkämpft, was leider sehr knapp nicht zum Aufstieg berechtigt. Nur ein halbes Pünktchen fehlte dazu. Beste Spielerin mit 100 % war dabei Laura Rogule (7 aus 7). Der Landesverband gratuliert der Frauenmannschaft der SG 1871 Löberitz mit Mannschaftsleiterin Rebekka Schuster zum Erringen der Silbermedaille und drückt die Daumen für die nächste Saison, wo sie wieder um den Aufstieg spielen werden.
https://www.sg1871loeberitz.de/teams/teams2526/dam1_6_7_reyk.htm
Nur registrierte Benutzer können Kommentare schreiben!