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LEM 2026 – Tag 1

Turniersaal 1Ruhe vor dem SturmTurniersaal 3Roland Katz und Nico Markus in AktionDer erste Tag forderte den Teilnehmern schon einiges ab. Bis spätestens 09:00 Uhr musste die Anmeldung erfolgen, der Start der 1. Runde erfolgte 09:45 Uhr. Dies bedeutete besonders für die auswärtigen Teilnehmer schon frühzeitig aufstehen, um pünktlich am Turnierort zu sein.

Auch die Turnierleitung war schon seit 06:00 Uhr auf den Beinen. Es waren noch einige wichtige organisatorische Vorbereitungsaufgaben zu erfüllen (Turnieranmeldung, Verkabelung der elektronischen Bretter, Abkleben der Kabel).  Auch dies ist Sport, denn es erfordert eine Vielzahl von Kniebeugen, um unter den Tischen arbeiten zu können!

Die längste Partie der 1. Runde im Masters zwischen Frank Dannhauer und Jakob Nönning dauerte mehr als 5 Stunden und endete Remis. Auch die Partie zwischen Andreas Richter und Igor Shevchenko  ging über 93 Züge. Die Erholungszeit war kurz, denn 15:30 Uhr war schon der Beginn der 2. Runde angesetzt.

Anastasia Voigt hatte es von Anfang an schwer, mit den schwarzen Steinen spielend, gegen Vincent Spitzl standzuhalten. Nachdem die weißen Schwerfiguren in die schwarze Stellung eingebrochen waren, musste sie Im 41. Zug aufgeben.

Die erste Überraschung gelang Michael Görgens (Union 1861 Shönebeck), der gegen Daniel Malek (SG Aufbau Elbe Magdeburg) gewinnen konnte. Alle anderen Ergebnisse waren keine Überraschung, da sich weitestgehend die Favoriten durchsetzten.

Dies traf auch für das Open zu. Besonders an den Brettern mit den jüngsten Spielern waren manche Partien sehr schnell beendet..

In der 2. Runde war dann wegen der kurzen Erholungsfrist schon Kondition gefragt.  Im Masters musste Igor Svevchenko gegen Vincent Spitzl antreten. Lange hatte Vincent nur einen leichten Vorteil, jedoch gegen Ende musste Igor dem Druck Tribut zollen.  Anastasia Voigt war in der Partie gegen Andreas Richter ständig am Drücker und gewann überzeugend.

Der 62-jährige Senior Frank Dannhauer (SV Einheit Halberstadt) war erst zum Schluss für das Masters nominiert worden und steht vor der Herausforderung, sich gegen die jungen „Wilden“ zu behaupten. Bisher gelang ihm das mit Bravour. Nach einem stark umkämpften Remis in der Runde 1 gegen Jakob Nönning gelang ihm diesmal sogar ein Sieg gegen 16-jährigen Anton Pflug (beide SG Aufbau Elbe Magdeburg).  

Im Open verfügen nach der 2. Runde noch 19 Spieler über eine „reine“ Weste. Darunter ist auch Karl Friedrich (Burger SC Schwarz-Weiß). Er musste sich dem 10-jährigen Lyonel Jensch (SV Saalespringer Halle) erwehren. Zum Schluss äußerte er seine Anerkennung, über welches Potential der junge Schachspieler schon verfügt.

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