MGoergensIn Löberitz (Stadt Zörbig), einer kleinen Ortschaft mit großer Schachtradition, gewann Michael Görgens als erster Schönebecker am 29.06.2019 nach zwei überragend gespielten Partien den Landeseinzelpokal.

Noch im Januar 2019 war Michael Görgens im Halbfinale des Magdeburger Bezirkspokals ausgeschieden. Als Nachrücker für den Magdeburger Pokalsieger traf er nun im Halbfinale des Landespokals auf Gedeon Hartge vom USV Halle. Mit über 200 DWZ-Punkten mehr ausgestattet, hatte der Hallenser natürlich die Favoritenrolle inne und wickelte in ein Endspiel ab, in dem er mit seinem Läuferpaar gegen das Springerpaar von Görgens spielten konnte. Diese normalerweise gewonnene Konstellation erwies sich jedoch in der konkreten Partie als nachteilig. Der Schönebecker hatte die jeweiligen Perspektiven anders eingeschätzt als sein Gegenüber und wies in einem sehenswerten Endspiel auch nach, dass er damit richtig lag.

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slmm 2019 alle ue50 bIn diesem Jahr wurde die Landesmeisterschaft der Senioren-Mannschaften bei schon hochsommerlichen Temperaturen Mitte Juni an einem ganz anderen Ort und in ganz anderem Spiellokal durchgeführt. Am Samstag, den 15. Juni, trafen sich die Bezirksmannschaftsmeister bei Bernburg im großen Saal einer alten Kleingartengaststätte direkt an einem ruhigen Gewässer eines alten Saalearmes gelegen, von Grün- und Gartenanlagen mit Anglern und Campern im Zelt umgeben.

Dieses Ambiente passte wunderbar zu unserer sehr leisen Sportart Schach. Das Turnier wurde zum zweiten Mal im sogenannten gemischten Modus (Skalitzka-System) durchgeführt, d.h. die 3 Bezirksmeister-Mannschaften können innerhalb von 2 Runden an einem Tag innerhalb von 8 bis max. 10 Stunden, ohne dass es spielfreie Spieler geben muss, das gesamte Turnier austragen. Beginn war 9:15 Uhr, Ende 17:30 Uhr (für die über 50-Jährigen), Mittagspause mit Bauernfrühstück oder Schnitzel inklusive.

Die Bedenkzeit betrug 90 Minuten für die ersten 40 Züge, danach 30 Minuten für alle noch verbleibenden Züge. Jeder Spieler erhält pro Zug 30 Sekunden zu seiner Bedenkzeit hinzugefügt. Nach dieser Fischer-Bedenkzeit zu spielen, ist schon viele Jahre gängig.

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lmm vl 2019 1Das Siegerteam von Aufbau Elbe Magdeburg IIWie auch schon in den vergangenen Jahren wurden die letzten beiden Runden in der Verbandsliga zentral ausgetragen. Dazu hatte der SK Dessau 93 am Wochenende 6. und 7. April 2019 seine Räume zur Verfügung gestellt. Noch einmal herzlichen Dank dafür. Schiedsrichter war in bewährter Weise der Schachfreund Rainer Pommrich vom USV Halle. Vor den zentralen Endrunden war die Situation so, dass der Tabellenführer SG Aufbau Elbe Magdeburg II zwei Punkte Vorsprung vor dem Verfolger SV Merseburg hatte. Am Tabellenende stand der Abstieg für SG Aufbau Elbe Magdeburg III nahezu fest (2 Punkte), während sich der VfL Gräfenhainichen (4 Punkte) mit nur 2 Punkten Rückstand auf den Achten noch gewisse Hoffnungen machen konnte. Schließlich waren noch 4 weitere Punkte möglich.

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llb2019 2Bürgermeister Martin Röthel beim EröffnungszugAm ersten Aprilsonntag lockte das schöne Frühlingswetter viele Menschen ins Freie und Schachspieler in die Stadt Bad Schmiedeberg mit dem staatlich anerkannten
Moor-, Mineral- und Kneippheilbad.

Der attraktive Kurhaussaal bot hervorragende Bedingungen, um alle 10 Mannschaften der Landesliga B im Rahmen der zentralen Endrunde zu vereinen und somit die Spielsaison 2018/2019 mit einem krönenden Schachevent abzuschließen.

Der Bürgermeister der Stadt Bad Schmiedeberg, Herr Martin Röthel, und der Verwaltungsdirektor der Eisenmoorbad -Kur-GmbH, Herr Gunter Wilke, ließen es sich nicht nehmen, die teilnehmenden Mannschaften persönlich zu begrüßen. Bürgermeister Martin Röthel führte anschließend auch den Eröffnungszug am 1. Brett der Paarung SF Bad Schmiedeberg – GW Granschütz aus. Dort saß dem Hausherren Gunter Wilke, der erfreulicherweise auch ein aktiver Schachspieler ist, der Granschützer Alexander Kitze gegenüber (siehe Foto).

Spielleiter Gert Kleint würdigte zu Beginn das große Engagement der Schachfreunde aus Bad Schmiedeberg mit Thomas König und Bernhard Baum an der Spitze zur Organisation der Endrunde und richtete seinen Dank an alle Beteiligten.

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InternetAm 31. März 2019 machten sich 35 Spieler auf den Weg nach Dessau, um an der Landeseinzelmeisterschaft im Schnellschach teilzunehmen. Durch den 1. SC Anhalt, der sich erstmalig als Ausrichter bewährt hat, wurden sehr gute Bedingungen in einem geräumigen Hörsaal der Hochschule Anhalt geschaffen.
Nach den guten Erfahrungen aus dem Jahr 2017 wurde die Kombination aus Schiri-Lehrgang und LSEM erneut mit Leben erfüllt. Die Schiedsrichter-Aspiranten konnten im Turnier eingesetzt werden und machten ihre Sache durchgehend sehr gut. Allerdings machten die Teilnehmer ein Agieren durch fabelhafte Disziplin auch sehr leicht.
Das Turnier hatte in jeder Runde packende Duelle aber auch zahlreiche Überraschungen auf den 64 Feldern zu bieten. Den besten Start erwischte der Naumburger Julius Tobias Heinrich mit 4 aus 4. Dann war bei ihm aber offensichtlich „die Luft raus“ – oder die Gegner stärker. 0/3 Punkte für ihn zum Ende.
Immer ganz vorn dabei waren die Setzlistenersten Johannes Paul (AEM), Sebastian Pallas (SG Löberitz) und Michael Becker (USV Halle). Aber auch bei Ihnen passierte eine Niederlage und somit war der Weg frei für erfahrene Schnellschach-Spezis wie Gedeon Hartge (USV), Harald Matthey (SK Dessau) und Christian Böhm (Löberitz). Die letzte Runde musste die Entscheidung bringen. Hier setzte sich Gedeon gegen Harald durch und konnte den Turniersieg feiern. Zweiter wurde Michael Becker vor Sebastian Pallas.

Um den Titel bei den Frauen genügte diesmal bereits die Anreise. So machte es Saskia Gertz und durfte den Titel und Pokal mit nach Gräfenhainichen nehmen.

Bester Jugendlicher unter zahlreichen starken Kandidaten wurde Jonas Wohlfahrt (TSG Wittenberg) vor Marvin Henning (Reideburg) und Ole Zeuner (Schachzwerge MD).

In den beiden Senioren-Kategorien waren erfolgreich:
50+

1. M. Becker (Halle)

2. H. Matthey (Dessau)

3. F. Schönfeld (Gräfenhainichen)

65+

1. R. Erler

2. Dr. I. Leibovitch

3. W. Ozeran (alle Dessau)

Zu allen Ergebnissen verweise ich auf die Tabellen.

Ich bedanke mich bei allen Teilnehmern, bei Gert Kleint für die Kooperation mit den Schiris, bei Andreas Domaske und Otfried Zerfass vom LSV-Präsidium bei der Siegerehrung sowie bei meinen Vereinskollegen und insbesondere bei meinem fleißigen Helfer Niclas Rohde.

 

Roland Katz

Landesspielleiter

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